Die Olympischen Spiele während der Antike
Wie alles anfing
2008 fanden in Peking die 29. Olympischen Spiele der Neuzeit statt und setzten damit eine Tradition von 112 Jahren fort. Wie klein erscheint einem diese Zahl, im Vergleich zu den mehr als 1168 Jahren der antiken Olympischen Spiele.
Der Ursprung
Sportliche Wettkämpfe gab es in Griechenland schon immer, dabei waren sie meist Teil größerer Feste. Die Olympischen Spiele, wie wir sie kennen begannen etwa 776 v. Chr. und waren Teil der Panhellenischen Spiele.
Was die Spiele auf dem Hain von Olympia, auf der Halbinsel Peloponnes, von allen anderen unterschied, war die Tatsache, dass sie als einzige eine reine Sportveranstaltung waren.
Die Legenden über den Ursprung der Spiele benennen entweder Herakles (Herkules) oder Pelops als Schöpfer.
Der Ablauf
Im Gegensatz zu heute waren die Olympischen Spiele der Antike eine religiöse Veranstaltung und sollten nicht nur das Volk erfreuen, sondern die Götter ehren. Infolgedessen waren weite Teile des Ablaufs von Zeremonien und festen Regeln bestimmt.
Der Wettkampf in dem die einzelnen Stadtstaaten untereinander standen, ist vergleichbar mit denen heutiger Länder und genau wie heute wurden die Spiele als politische Aussage genutzt.
Auch wen die Geschichten anderes behauptet: Frauen waren durchaus zu den Spielen zugelassen, solange sie unverheiratet waren.
Die Unterteilung der Spiele erfolgte in zwei Gruppen:
Die gymnischen Sportarten (die allesamt nackt ausgeführt wurden)
- Stadionlauf
- Doppellauf
- Langlauf
- Ringkämpfe
- Faustkampf
- Fünfkampf
Die hippischen Bewerbe (Wettkämpfe mit Pferden)
- traditionelle Wagenrennen
Auf die Sieger warteten große Ehren und ein Kranz aus den heiligen Olivenbäumen von Olympia.